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BBC-Interview: Prinz William spricht über die Trauer nach dem Tod von Diana: "Schmerz wie kein anderer"

stern-Logo stern 19.05.2019 ikr
Prinz William steht nach seinem Vater Prinz Charles auf Rang 2 der britischen Thronfolge © Getty Images/Stuart C. Wilson Prinz William steht nach seinem Vater Prinz Charles auf Rang 2 der britischen Thronfolge

In einem Interview spricht Prinz William ungewohnt offen über seine Gefühle nach dem Tod seiner Mutter Diana. Der Thronfolger spürt demnach eine enge Bindung zu anderen Trauernden, die mit einem ähnlichen Verlust leben müssen.

In einer BBC-Dokumentation spricht Prinz William über die Trauer nach dem Unfalltod seiner Mutter Diana - und die psychische Last, die er verspürte. "Ich habe viel darüber nachgedacht, und ich versuche zu verstehen, warum ich so fühle, wie ich fühle", sagte der 36-Jährige im Gespräch mit einem Reporter. "Aber ich denke, wenn man sehr jung ist und einen solchen Verlust erleben muss - eigentlich immer, aber besonders in jungen Jahren (...) - dann spürt man einen Schmerz wie kein anderer." Der dreifache Vater fügte hinzu: "Du weißt, dass dir in deinem Leben wohl kein schlimmerer Schmerz mehr begegnen wird."

Durch die Trauer habe er eine enge Bindung zu Menschen entwickelt, die ebenfalls einen schweren Verlust zu verkraften haben. "Wenn man mit diesen Leuten spricht, kann man es fast in ihren Augen sehen. Sie wollen darüber sprechen. Aber sie wollen, dass man das Thema zuerst anspricht, dass man signalisiert: 'Es ist okay, über die Trauer zu sprechen.'" William appellierte in diesem Zusammenhang für mehr Offenheit im Umgang mit diesen Emotionen: "Wir sind keine Roboter". 

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Kampagne für psychische Gesundheit

In der BBC-Dokumentation "A Royal Team Talk: Tackling Mental Health" spricht William unter anderem mit den Fußballern Peter Crouch und Danny Rose über psychische Belastungen, denen sie in ihrer Karriere ausgesetzt waren. Die Dokumentation wird am heutigen Sonntag auf "BBC One" ausgestrahlt.

Lady Diana starb im August 1997 bei einem Autounfall in Paris - ihr plötzlicher Tod hatte weltweit für Trauer gesorgt. Ihre Söhne Prinz William und Prinz Harry waren zu diesem Zeitpunkt 15 beziehungsweise 13 Jahre alt. 

William und sein Bruder Harry hatten erst kürzlich über den Tod ihrer Mutter während eines öffentlichen Auftritts anlässlich ihrer Kampagne "Heads together" gesprochen. Die Initiative setzt sich für die Entstigmatisierung psychischer Krankheiten ein und soll Betroffene dazu ermutigen, offen über ihre Probleme zu sprechen. 

Quelle: BBC

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