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Mit 75 Jahren: Frédéric von Anhalt plant Rückkehr nach Deutschland - diese Stadt hat es ihm angetan

stern-Logo stern 06.12.2018 Carsten Heidböhmer
Frédéric von Anhalt bei der Movie Meets Media Night in Hamburg. Dort hat es dem 75-Jährigen so gut gefallen, dass er einen Umzug in die Hansestadt erwägt. © Getty Images/Oliver Hardt Frédéric von Anhalt bei der Movie Meets Media Night in Hamburg. Dort hat es dem 75-Jährigen so gut gefallen, dass er einen Umzug in die Hansestadt erwägt.

34 Jahre USA sind genug: Frédéric von Anhalt plant, seinen Lebensabend in Deutschland zu verbringen. Eine Stadt hat es ihm hier besonders angetan, wie er dem stern verriet.

1984 verließ Frédéric Prinz von Anhalt seine Heimat Deutschland und lebt seither in Los Angeles. Schon längst besitzt er auch den amerikanischen Pass. Dennoch zieht es ihn nach 34 Jahren wieder zurück in seine alte Heimat, wie er dem stern beim Treffen in Hamburg verriet: "Vor drei Monaten war ich für 14 Tage hier. In diesen zwei Wochen hatte ich etwas Zeit, mich umzugucken und habe ich mich in Deutschland verliebt." Damals habe er beschlossen, wiederzukommen. Fünf Wochen will der Rheinländer jetzt bleiben und auch das Weihnachtsfest hier verbringen. 

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Doch geht es nach ihm, könnte daraus ein Dauerzustand werden: Prinz von Anhalt plant, seinen Lebensabend in Deutschland zu verbringen. "Wenn man einen Partner verliert, fragt man sich: Was macht man jetzt?" In Amerika etwas neu zu machen, sei für ihn schwierig. "So habe ich mich entschlossen, nach Deutschland zurückzukommen und ein neues Leben anzufangen. Einfach noch mal voll durchstarten."

Frédéric von Anhalt schwärmt von Hamburg

Er habe den Eindruck, hier sei für ihn noch viel möglich: "Wo immer ich hingehe, kommen die Leute zu mir und sprechen mich an. Ich habe das Gefühl, die Deutschen mögen mich. Und dann will man etwas zurückgeben. Deswegen glaube ich, dass ich hier noch mal durchstarten kann."

Als neue Heimatstadt kann er sich sehr gut Hamburg vorstellen. "Es gibt doch keine Stadt in Deutschland, die so schön ist", schwärmt er. Hier hat es ihm besonders das an der Außenalster gelegene Hotel Atlantik angetan. Popstar Udo Lindenberg lebt hier dauerhaft. Ein Modell, das sich auch Frédéric von Anhalt vorstellen kann: "Wenn mir das Atlantik ein gutes Angebot machen würde, könnte ich drüber nachdenken." 

Treffen mit Bürgermeister und Generalkonsul

Er ist erst seit wenigen Tagen hier, aber hat schon gleich Kontakte geknüpft: "Gestern habe ich den Bürgermeister von Hamburg getroffen, Peter Tschentscher. Das ist ein ganz Lieber, sehr intelligent. Einer, der auf die Leute zugeht."

Am Abend ist er zu Gast beim amerikanischen Generalkonsul in Hamburg. Ein Posten, den sich auch von Anhalt zutrauen würde. "Ich könnte das auch machen. Vielleicht in Deutschland. Vielleicht in Hamburg. Wenn es sich ergibt: Warum nicht?"

Dass er wirklich Generalkonsul wird, ist eher unwahrscheinlich. Doch die Hamburger können sich schon mal mit dem Gedanken vertraut machen, bald möglicherweise einen neuen prominenten Mitbürger zu bekommen. Berlin und München sind als möglicher Wohnsitz aber auch noch im Rennen: Nach 34 Jahren Los Angeles kommt nur eine Großstadt infrage. 

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