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Sofia von Schweden: "Die Narben in der Seele verschwinden nicht"

GALA.de-Logo GALA.de 24.10.2019 ama/Gala

Hass im Netz ist eines der Themen, die Prinzessin Sofia und Prinz Carl Philip von Schweden bewegen. Um aktiv dagegen vorzugehen, hat das Paar sogar eine Initiative gegründet. Ihr Engagement kommt nicht von ungefähr: Sofia selbst hat vor ihrer Heirat einiges einstecken müssen.

Prinzessin Sofia von Schweden © Getty Images Prinzessin Sofia von Schweden

Hass im Netz ist eines der Themen, die Prinzessin Sofia und Prinz Carl Philip von Schweden bewegen. Um aktiv dagegen vorzugehen, hat das Paar sogar eine Initiative gegründet. Ihr Engagement kommt nicht von ungefähr: Sofia selbst hat vor ihrer Heirat einiges einstecken müssen.

Prinzessin Sofia von Schweden, 34, weiß ganz genau, wovon sie spricht, wenn es um Häme und Anfeindungen im Netz geht, die sich gegen die eigene Person richten. Die Frau von Prinz Carl Philip, 40, schlägt insbesondere vor der Hochzeit mit dem Bruder von Kronprinzessin Victoria, 42, und Prinzessin Madeleine, 37, im Jahr 2015 irrationaler Hass entgegen, überwiegend anonym verfasst, versteht sich. In einem Interview  mit dem schwedischen Sender "TV4" fragt sie der Reporter, wie sehr ihre eigenen Erfahrungen geprägt haben und ob Verletzungen zurückgeblieben seien. "Ja, ich empfinde das so", gibt Sofia zu. "Darüber muss man auch sprechen, mit den Kindern und Jugendlichen, die dem ausgesetzt sind - welche Hilfe sie bekommen können. Denn es bleiben Narben in der Seele zurück, die nie mehr verschwinden".

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Prinzessin Sofia: "Ich war getroffen von dem enormen Hass"

Eine traurige Bilanz, die Sofia von Schweden zieht. Ihre eigenen Erfahrungen haben sie sensibilisiert für das Thema. Seit ihre Beziehung zum Sohn von Schwedens König Carl Gustav, 73, und Königin Silvia, 75, im Jahr 2010 öffentlich wurde, sieht sich die junge Frau plötzlich mit einer Welle bösartiger Anfeindungen in Presse und Internet konfrontiert. Sofia ist keine Unbekannte zu diesem Zeitpunkt.

Die Schweden kennen sie aus dem Reality-TV-Format "Paradise Hotel", wo sie sich 2005 einen eher unrühmlichen Zickenkrieg mit einer Mitkandidatin lieferte. Als Bikini-Model steht sie auch nicht gerade für royale Seriosität. Piercings und Tattoos tun ihr Übriges. Dem Online-Portal der schwedischen Boulevardzeitung "Expressen" verrät sie: "Ich war getroffen von dem enormen Hass (...) Ich habe nicht verstanden, dass es Menschen gab, die ein so starkes Bedürfnis hatten, sich negativ über mich zu äußern. Es war hart." 

Sofia und Prinz Carl Philip ergreifen die Initiative gegen Mobbing

Das Netz vergesse auch nicht, sagt die Prinzessin mit bürgerlichen Wurzeln gegenüber "TV4", daher bliebe das Geschriebene in alle Ewigkeit dort. Kein gutes Gefühl. Sofia und Carl Philip jedoch versuchen, aus dem persönlich Erlebten eine gute Sache erwachsen zu lassen. Im Namen seiner Stiftung hat das Prinzenpaar eine Initiative ins Leben gerufen: "Nejtillnäthat", zu Deutsch: "Nein zu Netz-Hass". Ein Projekt gegen das Online-Mobbing. Kein schlechter Weg im Kampf um empfindliche Seelen. 

Verwendete Quellen: DANA PressTV4, Expressen, Eigenrecherche

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