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Über HIV und Homophobie

Riccardo Simonetti folgen über 200.000 Menschen auf Instagram. Für ihn ist es selbstverständlich, dass er die sozialen Netzwerke als Sprachrohr nutzt, um über relevante Themen zu informieren. Im GALA-Interview spricht er über HIV, Homophobie und den Wunsch etwas verändern zu wollen.  Riccardo Simonetti flog für ein HIV-Projekt nach Südafrika "Ich bin 1993 geboren und hatte einfach Glück. Wäre ich zehn Jahre früher auf die Welt gekommen, hätte mich HIV vielleicht auch in einer ganz anderen Art und Weise betroffen", sagt er. Heute leben mehr als 33 Millionen Menschen weltweit mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV-Virus). Mehr als 30 Millionen Menschen sind laut der Bill & Melinda Gates Foundation seit Auftreten der ersten Fälle in den 80er-Jahren an den Folgen einer HIV-Infektion gestorben. conchita wurst im interview "Ich möchte meinen Beitrag leisten" riccardo-simonetti-ronnyRiccardo ist gemeinsam mit der Stiftung nach Südafrika gereist. Südlich der Sahara leben die meisten der HIV-Infizierten weltweit. Riccardo weiß, dass der Umgang mit dem Virus entscheidend ist: "Diese Menschen trauen sich noch nicht einmal zum Arzt zu gehen und einen Test zu machen. Sie schämen sich, denn HIV-Infizierte oder auch Homosexuelle werden von der Gesellschaft verstoßen", sagt er. Im GALA-Interview lächelt der sonst so fröhliche Riccardo kaum und es wird klar, wie wichtig dem 26-Jährigen das Thema ist. Die Geschichte eines Jungen, der lieber eine Frau sein wollte, hat ihn besonders berührt: "Eine Transfrau wurde von ihren Eltern verstoßen und landete im Obdachlosenheim. Dort wurde sie brutal vergewaltigt und ermordet." Riccardo hat sich lange mit ihren Freunden unterhalten und weiß: "Jede Regenbogenflagge, die ich in Deutschland aufhänge, hilft auch Menschen in Ländern wie Südafrika." Im Video erklärt Riccardo, was sich konkret ändern muss.AmFar NY Mode Tops und Flops Quelle: Gates Foundation / EndemolShine Beyond Germany
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