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Capital Bra – Warum die erste Goldene Platte an die Lehrerin ging

Capital Bra hat es geschafft und das mit gerade mal 24 Jahren. Der Berliner Rapper hat mehr als 3 Millionen Instagram Follower, ist offiziell der am meisten gestreamte Musiker aller Zeiten und mit 12 Nr. 1 Chartplatzierungen sogar erfolgreicher als die Beatles. „Ist krass, aber ich kann mich jetzt nicht mit den Beatles vergleichen, das ist eine andere Liga.“, meint der Musiker. „Die sind weltweit bekannt. Aber in Deutschland ist es schon schön, ich rappe ja auf Deutsch.“ Dabei sah sein früheres Leben nicht unbedingt rosig aus. Als Teenager hatte er so seine Probleme in der Schule. Nur eine glaubte da an ihn, wie der 24-jähre bei einem exklusiven Konzert im myblu-Livingroom in Berlin verraten hat. „Ich hatte damals eine Musiklehrerin. Frau Ellenberg. Alle Lehrer haben mich gehasst, sie war die einzige Lehrerin, die es gecheckt hat. Ich hab immer Texte geschrieben in jedem Unterricht. Sie sagt, „Was machst du da?“ Ich meinte so, dass ich mein Ding machen würde. Sie sagte, dass sie mir in jeder Stunde eine drei geben würde - also nicht die schlechteste Note. „Aber geh mal an die Tafel, zeig mal, was du da rappst.“. Ich bin an die Tafel gegangen, hab vorgerappt und sie hat mir immer eine drei gegeben. Deswegen habe ich ihr meine erste goldene Platte geschenkt.“ Capital Bra setzte alles auf Musik und gewann. Heute kann sich der 24-jährige selber aussuchen, an welchen Projekten und mit wem er zusammenarbeitet. Vielleicht mit einer Ausnahme, denn Helene Fischer hat er schon oft angefragt, aber immer Absagen bekommen. Bei Dieter Bohlen war das anders. Nach einem eher holprigen Start, klappte eine Zusammenarbeit zwischen dem Poptitanen und der Rapper mehr als gut. „Was heißt Zusammenarbeit.“, meint der der 24-jährige. „Der hat mich mal angerufen, nachdem wir Beef hatten, hat sich entschuldigt. Meinte, ich hätte was falsch verstanden. Statt mich jetzt mit einem älteren Herrn übers Internet zu streiten, dachte ich mir: Komm, machen wir einen Song.“ Das Cover von „Cheri Cheri Lady“ schlug ein und wurde über Nacht zum Nummer 1 Hit. Wer „Capi“ nun in der DSDS Jury zu sehen hofft, wird aber enttäuscht. Denn beurteilen will er andere Musiker lieber nicht. Mit Gucci-Klamotten, fetter Rolex auf dem Arm und teuren Autos trägt der Rapper seinen Erfolg zwar gerne zur Schau, hebt dabei aber nicht ab und ist dankbar selbst für die Schattenseiten des Promi-Daseins. „Natürlich ist es auch manchmal nicht so leicht.“, sagt der 24-Jährige. „Aber was hast du dafür im Gegenzug? Meine Familie ist für immer satt. Ich hab zwei Söhne und die sind abgesichert, die werden für immer satt sein. Das ist das Schönste, was es gibt.“ Und auch den Fans soll es an nichts fehlen. Sein 7. Album „Berlin lebt 2“, für das er sich seinen Kumpel Samra ins Boot geholt hat, steht in den Startlöchern und soll noch dieses Jahr erscheinen.
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