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Ehemaliger Präsident Perus, Alan Garcia, schießt auf sich selbst

Der ehemalige Präsident Perus , Alan Garcia, hat auf sich selbst geschossen. Der peruanischen Gesundheitsministerin Zulema Tomas zufolge liegt er im Koma. Eigentlich wollte die Polizei ihn in seinem Zuhause in der Hauptstadt Lima festnehmen. Gegen Garcia wird wegen Korruption im Zuge des Odebrecht-Skandals ermittelt. Der Ex-Staatschef wurde einer Polizeiquelle zufolge sofort ins Krankenhaus Casimiro Ulloa gebracht. Der lokale Fernsehsender America berichtete, dass Garcia notoperiert wurde und in kritischem Zustand war. Der 69-jährige hatte schon in der Vergangenheit für Schlagzeilen gesorgt, als er sich der Justiz entziehen wollte. Im November vergangenen Jahres beantragte Garcia in Uruguay Asyl - obwohl er aufgrund laufender Ermittlungen Peru nicht verlassen durfte. Zuvor hatte er neun Jahre im Asyl in Kolumbien verbracht und kehrte erst zurück, als frühere Vorwürfe gegen ihn verjährt waren. Vielen Peruanern gilt er als einer der korruptesten Politiker des Landes.
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