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Frankreich leitet Vorermittlungen im Fall Epstein ein

Die Pariser Staatsanwaltschaft hat im Fall des US-Unternehmers Jeffrey Epstein Vorermittlungen eingeleitet. Dabei geht es unter anderem um Vorwürfe der Vergewaltigung von Minderjährigen und der kriminellen Verschwörung zur Begehung von Straftaten, wie der Pariser Chefermittler Rémy Heitz mitteilte. Die Untersuchungen richten sich auf Straftaten, die auf französischem Staatsgebiet begangen wurden, sowie Vergehen, bei denen Opfer oder Täter französische Staatsbürger sind. Die Entscheidung, Vorermittlungen einzuleiten, basiert auf Informationen der US-Behörden. Das französische Nachrichtenmagazin "L'Obs" hat Anfang August einen offenen Brief der Kinderschutzorganisation "Innocence in Danger" an die Pariser Staatsanwaltschaft veröffentlicht. Die Organisation erklärte unter Berufung auf das FBI, dass Menschen mit französischer Staatsbürgerschaft in den Fall verwickelt sind. Epstein wurde von der Staatsanwaltschaft in New York vorgeworfen, Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht zu haben. Der 66-jährige Geschäftsmann habe zwischen 2002 und 2005 in New York und Florida einen illegalen Sexhandelsring aufgebaut, hieß es in der Anklageschrift. Er beging am 10. August in einem New Yorker Gefängnis Selbstmord.
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