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Jenseits von Hollywood: Garbie und der Plastikwald

Herzlich willkommen im Plastikwald, Pardon, in Plastikwood! Alles, was Sie in diesem Streifen sehen ist garantiert "weggeworfen". Die Macher haben eifrig auf den Straßen und in den Grünanlagen Kiews Müll gesammelt und das Gefundene als Kulisse für das ukrainische Animationsfilmprojekt "Wrapped in Plastic" wiederverwertet. Ganz klar ein Horrorstreifen, Stichwort "Plastikwood": eine Albtraumfabrik fernab von Glanz und Glamour. Dazu der Regisseur, Vladi Yudi: "Hollywood gibt den Menschen die Illusion, dass der Sinn des Lebens Luxus, Berühmtheit und Reichtum ist. Und Plastikwood ist eine Art ironische Antwort. Wir zeigen, dass das Ergebnis dieser Einstellung in Hollywood ein Haufen Müll ist. Müll, wohin man schaut." Heldin des Films ist eine echte Plastikikone, die sich allein gegen alle durch den Abfalldschungel kämpft. Garbie heißt sie passenderweise in Anspielung an "garbage", das englische Wort für Müll. Vladi Yudi: "Garbie trägt verschiedene Kleider, hat mehrere Autos, Häuser und eine jede Menge Zeug. Für mich ist sie das Symbol für konsumorientierten Lebensstil. Und Kinder von Spielzeug lernen, haben wir uns eine Geschichte ausgedacht, die ihnen die Realität zeigt, die diese Denkweise offenbart." Nach der Premiere in Kiew soll der Streifen auf internationalen Festivals vorgestellt werden. Regisseur Vladi Yudi plant außerdem eine Animationsserie. Die nötigen Gelder soll eine Crowdfunding-Kampagne im Internet liefern.
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