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Kampf dem Klimawandel im Europäischen Parlament

Klima-Proteste - dieses Mal im Europäischen Parlament. Dutzende junger Aktivisten brachten am Rande einer Klima-Konferenz der Europäischen Sozialdemokraten ihre Meinung lautstark zum Ausdruck. Die Jugendlichen waren eingeladen und nahmen kein Blatt vor dem Mund. "Wir wollen, dass gehandelt wird. Jetzt, so schnell wie möglich. Es ist höchste Zeit", sagte ein Demonstrant. Die Konferenz diskutierte vor allem, wie im EU-Haushalt die nötigen Ressourcen für einen Klimapakt bereitgestellt werden können. "Es ist jetzt nicht mehr die Zeit für Reden", sagt der französische Abgeordnete Pierre Larroutou. "Wir müssen den Krieg gegen den Klimawandel gewinnen, und dazu brauchen wir Geld. Der Europäische Rechnungshof hat gesagt, es sei leicht für Klima-Neutralität bis 2050 einzutreten, jeder sei dafür außer Trump und Bolsonaro. Doch die Frage sei, wo kommen die finanziellen Mittel her, um Häuser zu isolieren, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken und unsere Landwirtschaft zu reformieren." Die Sozialdemokraten bekamen von Ursula von der Leyen die Zusage, das Klima zur Priorität zu machen - doch die Zeit drängt. "Meine Krawatte zeigt den rasanten Temperaturanstieg in den vergangenen hundert Jahren", erklärt der belgische Klimaforscher Jean-Pascal de Ypersele. "Dieser Anstieg hörte niemals auf. Das Phänomen ist also auf einer einfachen Krawatte zu erklären." Die nötigen Klima-Investitionen werden auf mehr als 1.000 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt - zugesagt hat von der Leyen bislang ein Zehntel dieser Summe.
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