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Öcalan-Anhänger beenden Hungerstreik

Der inhaftierte Chef der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abduallah Öcalan hat seine Unterstützer aufgerufen, ihren Hungerstreik gegen seine Haftbedingungen zu beenden. Zahlreiche kurdische Häftlinge und Abgeordnete sind dem Aufruf inzwischen nachgekommen. Besuchsverbot für Anwälte aufgehoben Ein Anwalt Öcalans erklärte, der PKK-Chef sehe das Ziel des Streiks erreicht. Vor kurzem hatte die türkische Regierung das Besuchsverbot für Öcalans Anwälte aufgehoben. Die Abgeordnete der pro-kurdischen HDP Leyla Güven war im November vergangenen Jahres als Erste in den Hungerstreik gegangen. Am Sonntag beendete sie ihren Hungerstreik, wie die Partei auf Twitter bekannt gab. Öcalan sitzt wegen Verrats seit 1999 auf der Gefängnisinsel Imrali in lebenslanger Haft. Die verbotene PKK kämpft seit 1984 mit Gewalt für mehr Autonomie für die Kurden. Eigenen Angaben zufolge ist sie inzwischen von Ihrer Maximalforderung eines unabhängigen Kurdenstaates abgerückt. Ein Waffenstillstand zwischen türkischer Regierung und PKK war im Sommer 2015 gescheitert.
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