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Österreichs Muslime sagen "Es reicht" und klagen gegen HC Strache

Nach dem Anschlag in Neuseeland sagt die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich "Es reicht" und klagt gegen Vizekanzler Heinz-Christian Strache wegen Hetze. IGGÖ-Chef Ümit Vural erklärte, es falle ihm schwer, diese Klage einzureichen, er beklagte aber auch, dass "das ständige "Das-wird-man-doch-sagen-dürfen" zu Hass führe. Die kritisierten Aussagen von Heinz-Christian Strache sind schon vor dem Anschlag in Christchurch gefallen. Doch die IGGÖ nimmt den Anschlag von Neuseeland als Anlass und nennt die Sätze des Vizekanzlers "eine massive Entgleisung, die wir nicht mehr hinnehmen können," so Präsident Ümit Vural. Insbesondere zwei Aussagen könnten aus Sicht der IGGÖ zu Gewalt gegen muslimische Menschen und Einrichtungen aufstacheln. So soll Strache erklärt haben: "Wir haben radikale islamistische Vereine, alleine in Wien Kindergartenstrukturen, 150 und mehr islamische Kindergärten wo dann, wie ja auch aufgedeckt werden konnte, mit Hasspredigten die Kinder zu Märtyrern erzogen werden sollen, sich verkleiden als Soldaten und für den "Islamischen Staat" als Kämpfer auftreten sollen, mit Maschinenpistolen und Handgranaten und Verherrlichung islamistischer Terroristen. Das alles hat es an den Wiener Schulen gegeben." Und: "Ab einer gewissen Prozentualität an muslimischen Mitbürgern, die sich zuerst friedlich verhalten haben, nachher auch offensiver auftreten, die Bürgerkriegszustände kennen wir..." Heinz-Christian Strache ist nicht nur Vizekanzler, sondern auch Chef der rechtspopulistischen Partei FPÖ, die im EU-Parlament in einer Fraktion mit Marine Le Pen aus Frankreich und Matteo Salvinis Lega zusammen ist.
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