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50 Meter hohe Flammen: Waldbrand wütet weiter auf Gran Canaria

Ein schwerer Waldbrand hält Feuerwehrleute auf Gran Canaria weiterhin in Atem. Mehr als 1.000 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen - unter anderem mit Löschhubschraubern und -flugzeugen. Bislang hat das Feuer auf der spanischen Urlaubsinsel rund 6.000 Hektar Fläche verbrannt - es war vor wenigen Tagen im Bergland in der Nähe der Stadt Tejeda ausgebrochen. Nun sind die teils 50 Meter hohen Flammen auch auf den Tamadaba-Nationalpark übergeschlagen. Behörden sprechen von einer "Umweltkatstrophe". Insgesamt acht Gemeinden sind betroffen - rund 9.000 Menschen mussten ihre Häuser und Hotels verlassen. Hohe Temperaturen und eine niedrige Luftfeuchtigkeit bereiten den Betroffenen Sorgen. "Wir können nachts nicht schlafen, weil wir die ganze Zeit darüber nachdenken, was passieren könnte", so eine Anwohnerin. "Es ist sehr windig in Tejeda und wir wissen nicht, was die Nacht bringen wird. Denn die Luftunterstützung kann nicht fliegen und die Einsatzkräfte am Boden können auch nicht viel tun, wenn es windig ist - ganz im Gegenteil, sie müssen sich vor diesen enormen Flammen in Sicherheit bringen." Laut der Regierung sollen die Brandherde vor allem nachts mit einer Drohne überwacht werden. Der spanische Landwirtschaftsminister Luis Planas erklärte, dass der Klimawandel extreme Phänomene hervorrufe, die immer häufiger auftreten. Deshalb sei es notwendig gegen diese klimatische Notlage und gegen Waldbrände verstärkt vorzugehen.
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