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Absage des US-Präsidenten verwundert Dänemark

Donald Trumps Absage seines geplanten Staatsbesuchs hat in Dänemark ungläubige Reaktionen hervorgerufen. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen erklärte in Kopenhagen, sie habe die Nachricht mit Bedauern und Überraschung aufgenommen: "Dies ändert nichts am Charakter unserer guten Beziehungen und wir werden natürlich von Dänemark aus unseren laufenden Dialog mit den USA darüber fortsetzen, wie wir unsere Zusammenarbeit weiterentwickeln und die vielen gemeinsamen Herausforderungen bewältigen können, denen wir uns gegenübersehen". Trump hatte am Dienstag geschrieben, die Ministerpräsidentin habe den USA und Dänemark "einen sehr großen Aufwand erspart, indem sie so direkt klargemacht habe, dass sie über Grönlands Verkauf nicht sprechen wolle. Dafür danke er ihr". Dazu Karsten Honge, Abgeordneter der Sozialistischen Volkspartei: "Anscheinend benimmt er sich wie ein verwöhntes Kind: "Ich kann Grönland nicht kaufen, nun möchte ich nicht in Dänemark auftauchen". Nun, das ist peinlich für die Vereinigten Staaten aber wir Dänen machen einfach weiter wie bisher". "Ich denke, es ist eine sehr schlechte Art, über ein Land zu sprechen, insbesondere über die Menschen in Grönland. Ich denke, er muss mehr Respekt zeigen. Aber er ist auch herzlich eingeladen nach Grönland zu kommen. Dann können wir über eine mögliche Zusammenarbeit diskutieren". "Die beiden Regierungschef hätten sicherlich auch über die Arktis gesprochen, in der Grönland eine wichtige Rolle für die Zukunft des Königreichs Dänemark spielt. In diesem Sinne ist es aus dänischer Sicht eine Schande, dass dies jetzt nicht passieren wird". Die US-Botschafterin in Dänemark, Carla Sands, versucht die Wogen zu glätten. Zum Wohl der bilateralen Beziehungen stellt sie einen Besuch in der Zukunft in Aussicht.

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