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Anschläge auf Kirchen und Hotels: über 180 Tote - auch Ausländer

Bei Anschlägen auf katholische Kirchen und Luxushotels in Sri Lanka sind mehr als 180 Menschen getötet und über 450 weitere verletzt worden. Laut Medienberichten sind unter den Opfern auch Ausländer aus Europa. Innerhalb einer halben Stunde ereigneten sich Explosionen in drei Kirchen in drei verschiedenen Städten sowie in drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo. In den Kirchen fanden zu dem Zeitpunkt Ostergottesdienste statt. Später gab es noch mindestens eine weitere Explosion. Staatspräsident Maithripala Sirisena spricht von "Angriffen". Die Oberbefehlshaber der Streitkräfte hielten mit mehreren Ministern eine Krisensitzung ab. Die deutsche Botschaft in Colombo rät dringend dazu, öffentliche Orte in Sri Lanka zu vermeiden. Der südasiatische Inselstaat ist ein beliebtes Touristenziel, auch für Europäer. Nur etwa sieben Prozent der Bevölkerung sind Christen. Die Mehrheit sind Buddhisten. Sri Lankas Bürgerkrieg war 2009 nach 26 Jahren zu Ende gegangen. Die Rebellengruppe Befreiungstiger von Tamil Eelam hatte für einen unabhängigen tamilischen Staat im Norden des Landes gekämpft. Die Armee ging gegen die Aufständischen mit aller Härte vor und besiegte sie schließlich. Die UN wirft beiden Seiten Kriegsverbrechen vor.
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