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Atomabkommen und Irans Rolle in der Welt: Javad Zarif im euronews-Gespräch

Was muss geschehen, um das Atomabkommen zu retten? Gegenüber euronews nahm der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif am Rande eines Arbeitstreffens mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu diesem und zu weiteren Themen Stellung. Javad Zarif: „Wir haben mit Präsident Macron darüber gesprochen, wie die Vereinigten Staaten wieder ihren Teil zur Übereinkunft beitragen könnten und wie Europa sowie die zwei übrigen Unterzeichner und der Rest der internationalen Gemeinschaft ihre Zusagen einhalten können. Diese sind von den Vereinigten Staaten unabhängig. Wir wissen, dass die USA in der Weltwirtschaft große Spuren hinterlassen, aber auch andere nehmen eine wichtige Rolle ein.“ euronews: „Ihr Sprecher ging so weit zu sagen: 'Wir haben keine Hoffnung und vertrauen niemandem und keinem Land.' Das zeichnet diplomatisch ein düsteres Bild: Welches sind ihre Freunde?“ Javad Zarif: „In internationalen Beziehungen wollen wir mit allen zusammenarbeiten, aber wir trauen nur unserem eigenen Volk und geben diesem unser ganzes Vertrauen. Deshalb haben wir 40 Jahre überlebt - obwohl es Druck von außen gab und gibt. Und wir werden weiterhin überleben. Weil wir unserem Volk vertrauen. Das ist keine Abschottungspolitik. Wir bringen uns in unsere Region ein, wir bekämpfen den Terrorismus und internationale Aggressionen. Wir sind in unserer Region gut aufgestellt und werden innerhalb der internationalen Gemeinschaft weiterhin ein tätiger Akteur sein. Doch letztendlich haben wir am eigenen Leib erfahren müssen, dass wir nur unserem Volk und dessen Fähigkeiten vertrauen können.“ Das gesamte Gespräch mit Mohammad Javad Zarif sendet euronews an diesem Samstag um 20 Uhr.
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