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Ausschreitungen in Paris: Macron will hart durchgreifen

Ein Bürgerdialog sollte Frankreich aus der Krise führen. Doch einen Tag nach seinem Ende sind die Gelbwesten-Proteste neu aufgeflammt. Mit heftigen Ausschreitungen, die der französische Präsident Emmanuel Macron auf scharf kritisierte. Er verteidigte ein neues Gesetz, das Demonstrationsverbote deutlich erleichtert. Die Maßnahme sei nicht als Schwäche, sondern als Antwort auf die Lage und als Mittel zu verstehen, um mehr öffentliche Sicherheit zu schaffen, erklärte Macron bei einem Treffen mit rund 60 Intellektuellen in Paris. Es handele sich um pure Zerstörungswut von Randalierern, nicht um friedliche Demonstrationen. Deshalb würden Teile der Champs-Elysées und andere Gebiete in Paris für Kundgebungen gesperrt. Auf das Ausmaß der gewaltsamen Proteste vom Samstag wirkte die Regierung nicht vorbereitet. Am Rande der Gelbwestendemonstrationen zogen etwa 1.500 Randalierer durch Paris. Es wurden Geschäfte geplündert sowie Pflastersteine und Rauchbomben geworfen. Mehrere Autos und Zeitungskioske wurden beschädigt. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Sie nahm fast 240 Menschen fest. Allerdings gelang es ihr nicht, die Gewalt einzudämmen. Als Reaktion kündigte der Polizeipräfekt seinen Rücktritt an.

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