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Demonstranten fordern entschiedenere Maßnahmen gegen Vergewaltigungen

In der indischen Hauptstadt Neu-Delhi ist es bei einer Gedenkkundgebung für das Opfer einer Vergewaltigung zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Teilnehmer des Marsches forderten von der Politik, Maßnahmen einzuleiten, um Frauen besser vor Vergewaltigungen zu schützen und Täter entschiedener zur Rechenschaft zu ziehen. „Wir wollen, dass Frauen geachtet werden. Die Zahl der Vergewaltigungsfälle im Land ist ein Grund zur Sorge. Wir wollen, dass die Regierung damit aufhört, den Vergewaltigern Schutz zu bieten und Verfahren in Vergewaltigungsfällen beschleunigt“, sagt der Oppositionspolitiker Rajiv Tyagi. Sein Kollege Rahul Gandhi meint: „Indien ist weltweit das Zentrum der Vergewaltigung. Andere Länder stellen die Frage, weshalb Indien nicht in der Lage ist, seine Töchter und Schwestern zu schützen.“ In Neu-Delhi war jüngst eine 23-jährige Frau ums Leben gekommen, nachdem sie auf dem Weg zu einer Gerichtsverhandlung von ihrem mutmaßlichen Vergewaltiger und vier weiteren Männern mit Brennstoff übergossen und angezündet worden war.
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