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Sieben Festnahmen nach Anschlag in London

Deutsch-französischer Zusammenhalt: Frankreichs Präsidentschaftskandidaten machen Wahlkampf in Deutschland

Der liberale französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron hat bei einem Besuch in Berlin der Opfer des Anschlags auf einen Weihnachtsmarkt gedacht. Macron, der als unabhängiger Kandidat zur Wahl antritt, zog nach den Anschlägen in Frankreich und Deutschland Parallelen zwischen den beiden Ländern und rief zum gemeinsamen Handeln auf. “Wir wurden auf dieselbe Art verletzt”, so Macron in Berlin. Zudem treffe das Thema Migration Deutschland weit mehr als Frankreich. Es sei jetzt die Verantwortung beider Länder, solidarisch zu handeln. Im Gegensatz zu einigen anderen Präsidentschaftskandidaten ist Macron ein überzeugter Pro-Europäer. Außerdem unterstützt er die Flüchtlingspolitik der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Macron war nach Deutschland gereist, um ein Integrationsprogramm zu besuchen und an der Berliner Humboldt-Universität über das deutsch-französische Verhältnis zu sprechen. Wichtige Beziehungen zu Deutschland Der Besuch des überraschend erfolgreichen ehemaligen Wirtschaftsministers ist auch Teil des Wahlkampfes. Das Verhältnis zu Deutschland ist für Frankreichs Präsidenten besonders wichtig, und so hat auch der konservative Kandidat Francois Fillon bereits einen Deutschlandbesuch angekündigt. Umfragen sagen dem ehemaligen Ministerpräsidenten im ersten Wahlgang ein knappes Rennen gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen voraus. Le Pen hält sich derzeit mit öffentlichen Bekundungen zurück. Auch die Finanzierung ihres Wahlkampfs gestaltet sich schwierig, weil Banken sich weigern, den Rechtspopulisten Geld zu geben. Dennoch werden Le Pen Chancen nachgesagt, es in eine mögliche Stichwahl um das Präsidentenamt zu schaffen. Noch keinen Kandidaten haben die Sozialisten des amtierenden Präsidenten François Hollande präsentiert. Sie werden erst in knapp zwei Wochen ihre Vorwahl abhalten. Als aussichtsreichster Kandidat gilt der ehemalige Ministerpräsident Manuel Valls.

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