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Deutschland: Gewalt zwischen Kurden und Türken in Herne

Rund 100 Kurden und Türken prügeln sich In Herne haben sich Kurden und Türken vor einem Café eine Schlägerei geliefert. Rund 100 Personen waren an der Auseinandersetzung beteiligt, so die Polizei. Sie trennte die beiden Gruppen schließlich mit Hilfe von Pfefferspray. Den Beamten zufolge gab es Verletzte. Schon vergangene Woche gab es in Herne bei einer Kurden-Demo Ausschreitungen und Verletzte. Die meisten Kundgebungen von Kurden in Deutschland verliefen bisher aber friedlich. Hintergrund der Demos ist der türkische Militäreinsatz gegen Kurdenmilizen in Nordsyrien. Mehr kurdische Flüchtlinge erwartet Die Kurdische Gemeinde Deutschland geht davon aus, dass wegen des Kriegs viele Kurden aus dem Kampfgebiet nach Deutschland, speziell nach Nordrhein-Westfalen, kommen werden. Cahit Başar, Generalsekretär der Gemeinde, sagte: "In Nordrhein-Westfalen haben die Menschen oftmals Familienangehörige, Verwandte, Freunde, die eine wichtige Ankerstelle für sie sind, weil sie natürlich auf Netzwerke zurückgreifen möchten, wenn sie nach Deutschland kommen." Başar vermutet, dass die Flüchtlinge sich im Irak oder im Libanon sammeln und dann von dort aus versuchen werden, über Zypern oder Griechenland nach Deutschland zu gelangen. NRW-Regierung soll sich auf mehr Flüchtlinge vorbereiten Berivan Aymaz, die integrationspolitische Sprecherin der Grünen im NRW-Landtag, forderte die Düsseldorfer Landesregierung auf, sich auf die neue Lage einzustellen. „Ich rechne mit einer neuen großen Flüchtlingsbewegung von Kurden aus den Kriegsgebieten“, sagte die Politikerin dem Kölner Stadt-Anzeiger. „Ich befürchte, dass der von NRW-Integrationsminister Stamp angekündigte Abbau von Flüchtlingsunterkünften voreilig war“, sagte sie mit Blick auf eine entsprechende Ankündigung von Minister Joachim Stamp (FDP) vom 16. Oktober. Derzeit leben in Deutschland geschätzt rund eine Million Kurden.
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