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El Ejido: Spaniens Vox-Hochburg

Ein Gewächshaus reiht sich an das nächste - das macht die andalusische Stadt El Ejido aus. Vor den Wahlen in Spanien ist der kleine Ort im Süden des Landes in den Fokus gerückt. El Ejido gilt als Hochburg der neuen, rechten Partei Vox. "Wir brauchen legale Arbeiter" Juan Jose Bonilla ist einer der vielen Landwirte hier. Paprikas und Tomaten für ganz Europa wachsen in seinen Gewächshäusern. Gepflegt und gepflückt werden sie von Migranten. Trotzdem engagiert sich Juan in der lokalen Vox-Partei. Für den Andalusier ist das kein Widerspruch: "Wir brauchen hier Menschen, die arbeiten - keine illegalen Arbeiter oder Straftäter - sondern Menschen, die arbeiten wollen. Die Arbeiter, die wir hier haben, sind legal hier. Ich habe die Papiere vor Jahren eingereicht. Für mich ist es wichtig, sie hier zu haben, weil ich sie brauche." "Wenn es hier keine Immigranten gebe, dann hätte die Farm ein Problem" Illegale Einwanderung - das ist das Kernthema der neuen Vox-Partei. Mittlerweile ist sie im ganzen Land bekannt. Lassina Dembele bereitet die Partei Sorgen. Er arbeitet seit fünf Jahren in den Gewächshäusern Andalusiens, damals ist er aus Mali nach Spanien gekommen. Lassina sagt: "Jeden Tag reden sie darüber, wie sehr sie Immigranten nicht mögen. Sie sind politisch wie Donald Trump - gegen Migranten. Wir sind hier, um nach einem guten Leben und nach Essen zu suchen. Wir wollen nichts stehlen. Kein Spanier arbeitet in den Gewächshäusern. Wenn es hier keine Immigranten gebe, dann hätte die Farm ein Problem mit den Tomaten und den Paprikas." Die Vox-Partei hat bei den Wahlen in Spanien gute Chancen: Sie könnte zur ersten extrem rechten Partei seit 1982 werden, die es in das nationale Parlament schafft.

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