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Erdogan will Kurden in 150 Stunden vertreiben

Russlands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan haben sich in Sotschi auf ein Syrien-Abkommen geeinigt. Dieses sei als „historisch“ einzustufen, sagte Erdogan. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte mitgeteilt, dass die Türkei die zunächst bis Dienstagabend angesetzte Waffenruhe bis Dienstag kommender Woche verlängert habe. Erdogan erläuterte die Eckpunkte der Einigung: „Ab dem 23. Oktober, 12 Uhr, werden die YPG-Terroristen und ihre Waffen innerhalb von 150 Stunden aus einem 30 Kilometer breiten Gebiet entfernt. Ihre Festungen und Stellungen werden zerstört. Nach 150 Stunden wird es westlich und östlich des Einsatzgebietes auf einem 10 Kilometer breiten Gebiet gemeinsame türkische und russische Streifen geben. Alle YPG-Terroristen in Tel Rifat und Manbidsch werden gemeinsam mit ihren Waffen aus diesem Gebiet entfernt“, so Erdogan. Putin: „Sehr wichtig - wenn nicht entscheidend“ Putin kommentierte die Einigung wie folgt: „Nach ziemlich langer und intensiver Arbeit haben wir die Entscheidungen getroffen, deren Einzelheiten später von unseren Außenministern erläutert werden und die sehr wichtig - wenn nicht entscheidend - sein werden, um die sehr dringliche Lage an der türkisch-syrischen Grenze zu lösen.“ Putin rief zu verstärkter Zusammenarbeit mit Organisationen für syrische Flüchtlinge auf und nahm dabei insbesondere die Vereinten Nationen in die Pflicht. Er habe sich mit Erdogan über weitere Schritt ausgetauscht, um einen friedlichen politischen Prozess voranzutreiben, betonte der russische Präsident. Der syrische Präsident Baschar al-Assad hatte Erdogan in Rahmen eines Truppenbesuchs als Dieb bezeichnet, der Getreide, Öl sowie Fabriken gestohlen habe und jetzt versuche, Land zu rauben.

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