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Erleichterung und Kritik: 356 Migranten in Malta an Land

Nach zwei Wochen an Bord des schwankenden Schiffs können sie endlich festen Boden betreten: Knapp 356 im Mittelmeer gerettete Migranten haben in Malta die "Ocean Viking" verlassen. Sechs EU-Staaten zur Aufnahme bereit Am Hafen der Hauptstadt Valletta nahmen sie Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde in Empfang. Sie wurden mit Bussen in ein Auffanglager gebracht. Bald geht es für sie weiter in sechs EU-Länder, die sich zu ihrer Aufnahme bereiterklärt haben: Deutschland, Frankreich, Portugal, Rumänien, Luxemburg und Irland. Das Schiff von "SOS Méditerranée" und "Ärzte ohne Grenzen" hatte die Menschen zwischen dem 9. und 12. August aus Seenot gerettet. Zuletzt harrte die "Ocean Viking" auf dem Meer zwischen Malta und Italien aus, wartete auf eine Einfahrtserlaubnis. Migranten an Land, Schiff sucht weiter Hafen Da die Lage an Bord von Tag zu Tag schlechter wurde, gab Maltas Regierungschef Joseph Muscat am Freitag Grünes Licht und ließ die Flüchtlinge von einem Patrouillenboot abholen. Die "Ocean Viking" selbst durfte nicht anlegen. Die Besatzung sucht weiter nach einem Hafen, um aufzutanken und die Reserven aufzustocken. Dann will sie wieder die libysche Küste ansteuern. "Wir sind erleichtert, dass die lange Tortur für die 356 Menschen bei uns an Bord nun endlich vorbei ist", sagte Jay Berger, Einsatzleiter von "Ärzte ohne Grenzen" auf der "Ocean Viking". "Doch war es nötig, ihnen zwei Wochen quälenden Wartens zuzumuten? Es geht um Menschen, die aus desolaten Bedingungen in ihren Herkunftsländern geflohen sind und die entsetzliche Gewalt in Libyen erlebt haben", so Berger weiter. Lesen Sie die ganze Stellungnahme hier .

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