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Europapolitik? „Für die armen Menschen kommt hier nichts an“

„Gut zwei Monate vor der Europawahl setzen wir die Euronews-Rundreise in Portugal fort", sagt euronews-Reporterin Filipa Soares. „Wir befinden uns auf dem Markt in Setúbal. Hier werden frischer Fisch, Obst und Gemüse verkauft. Wir haben mit den Händlern gesprochen, die sich beklagen, dass sie nicht genügend Ware verkaufen und die ebenfalls auf das Leben und die Politiker schimpfen.“ Ein Händler meint: „Die Politiker zerstören uns, sie schaffen den Menschen Probleme. Wie können die uns helfen? Die können doch nur den Großkonzernen helfen, weil sie sich da etwas für die Zukunft erhoffen. Das sage ich, und ich bin kein Politiker. Ich will mit diesen Leuten nichts zu tun haben. Irgendwann in der Zukunft finden die Politiker bei diesen Großkonzernen Arbeit und werden viel Geld verdienen, weil sie als Politiker fette Verträge mit diesen Unternehmen zu ihren eigenen Gunsten abgeschlossen haben.“„Das weiß ich nicht. Davon sehen wir nichts. Wenn etwas getan wird, weiß ich nicht, wo die Hilfe landet, für die armen Menschen kommt hier nichts an.“ Mann: „Unsere Kaufkraft war gut, früher war es besser, es gab mehr Wohnraum. Jetzt geht es den Menschen schlechter.“ Ob denn die europäische Politik keine Hilfe sei, fragt euronews-Reporterin Soares eine Marktfrau. „Für die Reichen und Mächtigen ist es gut, die Kleinen gehen unter. Die Reichen steigen immer weiter auf, denen passiert nichts, die landen nie im Gefängnis. Und wir kommen für deren Ausgaben auf“, meint diese. Sie nehme an Wahlen teil, erzählt, an dern Europawahlen aber nur manchmal - und in diesem Jahr will sie es nicht tun. Unsere Rundreise geht in den kommenden Tagen weiter. Seien Sie dabei! „Wir sprechen mit ganz normalen Menschen, aber auch mit bekannten Persönlichkeiten über Portugal und Europa", sagt Soares. Wohin geht die Reise? Bleiben Sie auf dem Laufenden, dies sind die Stationen der euronews-Rundreise...
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