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Europawahlen: Auslandsrumänen brauchen starke Nerven

Rumänen, die im Ausland wählen wollten, brauchten an diesem Wahlsonntag starke Nerven. In zahlreichen europäischen Großstädten wie Brüssel, Madrid und München kam es zu langen Warteschlangen vor den Konsulaten. Neben der Europawahl konnten die Rumänen auch über eine umstrittene Justizreform abstimmen. In Brüssel drohte die Stimmung umzukippen: "Ich habe gehört, dass eine Person 5 - 10 Minuten zum Wählen braucht. Wir sind seit 10 Uhr morgens hier und jetzt, gegen 17 Uhr, sind wir gerade mal 200 Meter voran gekommen. Wir wissen nicht genau, was genau passiert, aber hinter mir stehen schätzungsweise 4000 Menschen, die es gar nicht mehr schaffen werden" , sagte dieser Mann. Die Wartenden versuchten die Behörden dazu zu bewegen, die Wahllokale wegen der langen Wartezeiten bis Mitternacht geöffnet zu lassen - erfolglos. Den jüngsten Statistiken zufolge haben rund 300.000 im Ausland lebende Rumänen ihre Stimme abgegeben.

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