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Fünf Jahre nach Putsch: Parlamentswahl

Knapp fünf Jahre nach einem Militärputsch wird in Thailand ein neues Parlament gewählt. Ursprünglich hatte die Armee versprochen, bald wählen zu lassen. Der Termin wurde aber immer wieder verschoben. Der amtierende Premierminister Prayut Chan-o-cha, der sich 2014 an die Macht geputscht hatte, will Regierungschef bleiben. Sudarat Keyurapan, die Spitzenkandidatin der Oppositionspartei Pheu-Thai und Vertraute des ehemaligen Regierungschefs Taksin Shinawatra, sagt, das Volk habe vor allem Angst vor Wahlfälschung: "Was den Menschen Sorgen macht, ist dass bei der Wahl betrogen wird. Dann kommt der Wille des Volkes erst gar nicht zum Ausdruck." In dem südostasiatischen Königreich sind mehr als 51 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Insgesamt bewerben sich mehr als 100 Parteien um die 500 Sitze im Repräsentantenhaus.
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