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Gehört Ostern einfach dazu: Georgiritt in Traunstein

Bräuche gibt es so einige zum Osterfest. Neben Ostereier bemalen, suchen oder gar werfen gibt es auch die sogenannten Georgiritte, Pferdewallfahrten zu Ehren des heiligen Georg. Der wohl prunkvollste und älteste Ritt findet im bayerischen Traunstein im Chiemgau statt. Am Ostermontag ziehen traditionsgemäß festlich geschmückte Rösser und Kutschen samt Reiter zur Ettendorfer Wallfahrtskiche und werden dort gesegnet. In diesem Jahr bei strahlendem Sonnenschein. "Das Besondere ist eigentlich, dass das keine Faschingsveranstaltung ist, sondern eine historische Pferdewallfahrt", sagt der ehemalige Georgireiter Wilhelm Schuboeck. Für die Traunsteinerin Marianne Gallneder gehört das am Ostermontag einfach dazu. Peter Teichner gehört zu jungen Generation der Georgireiter und steht zur Tradition. "Das ist halt so in Bayern Und das ist einfach wunderschön. Und deswegen soll's auch so bleiben, die nächsten 100 Jahre." Georgiritte finden im Süden Bayerns und in Österreich statt. Der Ritt in Traunstein mit dazugehörigem Schwerttanz zählt seit 2016 zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Die Prozession beginnt Punkt 10 Uhr mit dem Läuten der Glockenkirchen, dann ruft der Herold traditionellen Gruß: "Hie gut allweg - alten Brauches Pfleg, nach Ettendorf wir reiten - wie zu Väters Zeiten" ("Auf allen Wegen alles Gute").

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