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Greta Thunberg fordert Römischen Senat zum Umdenken auf

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat im Senat im Rom erneut entschiedenes Handeln gegen den Klimawandel gefordert. Zudem sprach sie von einem notwendigen Umdenken. Zu dem Zeitpunkt hatte sie schon eine eng getaktete Reise hinter sich: In nur etwa 48 Stunden sprach die 16-jährige im Europäischen Parlament in Straßburg , hatte eine Audienz mit dem Papst und wurde schließlich von der Präsidentin des Senats, Elisabetta Casellati, empfangen. "Wir sind nicht auf die Straße gezogen, damit ihr Selfies mit uns machen und uns sagen könnt, dass ihr bewundert, was wir tun", sagte Greta bei der Veranstaltung im Senat. "Wir haben wahrscheinlich nicht mal eine Zukunft. Ihr habt uns angelogen, uns falsche Hoffnungen gegeben. Ihr habt gesagt, die Zukunft ist etwas, auf das man sich freuen kann", sagte Greta. Seit vergangenem Sommer demonstriert Greta jeden Freitag vor dem Reichstag in Stockholm, meistens während der Schulzeit. Jedoch nahm sie schon an verschiedenen Protestmärschen in anderen europäischen Städten statt. Sie war unter anderem auch in Berlin und Hamburg. Am kommenden Karfreitag wird sie bei einer Demonstration in Rom sprechen. Antonio Navarra, der Präsident des Euro-Mittelmeer-Zentrums für Klimawandel, sagte: "Es ist klar, dass wir uns an einem Wendepunkt befinden, die Kohlendioxidkonzentration ist auf einem sehr hohen Niveau. Wir haben direkte Beweise dafür, dass sie höher ist als die letzten Millionen Jahre. Wir haben indirekte Beweise dafür, dass sie höher ist als die vergangenen 30 Millionen Jahre." Zuvor hatte der Papst Greta Thunberg beim Treffen auf dem Petersplatz ermutigt und für ihr Engagement gelobt und sich zum Weitermachen aufgefordert. "Gott segne dich, arbeite weiter. Mach weiter! Mach weiter!", sagte der Papst zu ihr. Weltweit hat Greta mit ihrer "Fridays for Future"-Bewegung viele Anhänger gefunden, darunter sind vor allem junge Menschen. Sie bleiben - wie ihr Vorbild Greta - am Freitag der Schule fern und demonstrieren für besseren Klimaschutz. "Sie könnte die Welt verändern", sagte eine römische Schülerin.

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