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Großbritannien - Iran: Konflikt am Persischen Golf spitzt sich zu

Bevor der britische Öltanker "Stena Impero" im Persischen Golf von Irans Revolutionsgarden festgesetzt hat, gab es Funkkontakt zwischen einer Fregatte der britischen Kriegsmarine und mehreren iranischen Militärschiffen. Das wurde jetzt bekannt - unter anderem wurde folgender Funkspruch abgesetzt: "Wenn Sie, die Anweisungen befolgen sind Sie sicher. Ändern Sie Ihren Kurs sofort auf 3-6-0 Grad, over." Kurz danach enterten offenbar iranische Streitkräfte den Tanker - eine Reaktion auf die Beschlagnahme des iranischen Öltankers "Grace 1", der vor wenigen Wochen im britischen Überseegbiet Gibraltar an die Kette gelegt wurde. Großbritannien und der Iran geben sich gegenseitig die Schuld für die Zuspitzung des Konflikts. Irans Außenminister Javad Zarif schrieb auf Twitter: Es sei der Iran, der die Sicherheit im Persischen Golf und in der Straße von Hormus garantiere. Großbritannien müsse sich vom "wirtschaftlichen Terrorismus" der USA lösen und aufhören, Mittäter zu sein. Laut Teheran, seien die 23 Besatzungsmitglieder "Stena Impero" in Sicherheit und bei guter Gesundheit - darunter 18 Inder, drei Russen, ein Philippine und ein Lette. Ali Dosarti, ein iranischer Bürger: "Unser Land hat jetzt einen solchen Stolz und eine solche Stärke, dass es auf alle öffentlich bösartigen Handlungen Großbritanniens reagieren kann. Es ist eine Quelle unseres Stolzes." Der britischen Regierung zufolge wurde die "Stena Impero" in den Gewässern des Omans gestoppt. Großbritanniens Außenminister Jeremy Hunt sprach davon, dass der Iran einen "gefährlichen Weg des illegalen und destabilisierenden Verhaltens" beschreite. Auch der deutsche Außenminister Heiko Maas äußerte sich besorgt. Er sieht die Gefahr eines Krieges.

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