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Hunderttausende bei Anti-Brexit-Demo in London

In London haben Hunderttausende für ein zweites Brexit-Referendum protestiert. Der Marsch begann am Hyde Park und endete vor dem Parlament. Austritts-GegnerInnen aus dem ganzen Land waren angereist. Die "People's Vote" Kampagne geht davon aus, dass die Britinnen und Briten 2016 nicht genau wussten, worüber sie abstimmten und deswegen erneut befragt werden sollten. Zudem habe das Leave-Lager gelogen. "Ich finde nicht, dass Boris die Macht haben sollte", so die 15-jährige Brexit-Gegnerin Sophie Milner. "Er sollte nicht das letzte Wort haben. Er sagt, dass beim Brexit das Volk gesprochen hat, aber das Volk hat nicht gesprochen." "Es ist absolut unverzichtbar, dass wir, das Volk, unsere Meinung zu dem sagen können, was heute im Parlament passiert, was auch immer das für ein Quatsch ist", so die Brexit-Gegnerin Kate Noakes. "Für mich bedeutet das, in Europa bleiben. Zum Wohle meiner Kinder." Auch das Pro-Brexit-Lager war vertreten. Diskussionen blieben nicht aus. Brexit-Befürworter Derek Marshall meinte: "David Cameron hat gesagt, dass wir raus sind, wenn auch nur eine Person mehr für den Austritt stimmt." Dies zeige, wie scheinheilig die Parlamentarier seien. "Sie lügen und tun alles dafür, dass wir die undemokratischste Gesellschaft sind, die wir je hatten." Laut Meinungsumfragen sind die Briten auch mehr als drei Jahre nach dem knappen Brexit-Votum gespalten. Seit Juli 2017 gab es dem Meinungsforschungsinstitut YouGov zufolge 226 Umfragen.

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