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Iranischer Öltanker "Adrian Darya-1": Keine Hilfe aus Griechenland

Im internationalen Streit um einen iranischen Öltanker im Mittelmeer hat sich Griechenland dem Druck der USA gebeugt. Der stellvertretende griechische Außenminister Miltiadis Varvitsiotis sagte, man werde den Tanker "Adrian Darya-1" bei seiner Fahrt - so wörtlich - "nicht unterstützen": "Wir haben eine sehr deutliche Botschaft ausgesendet, dass wir nicht bereit sind, den mutmaßlichen Kurs dieses Schiffes nach Syrien zu begünstigen." Das Schiff soll derzeit Richtung Kalamata unterwegs sein. Der dortige Hafen sei aber ebenso wie andere Häfen in Griechenland zu klein, als dass ein derart großer Tanker überhaupt anlegen könne, so griechische Vertreter. Außerdem wolle die griechische Regierung die Beziehungen zu den USA nicht beinträchtigen. Seit 2011 EU-Sanktionen gegen Syrien Zuvor war der mit iranischem Öl beladene Tanker sechs Wochen lang vor Gibraltar festgehalten worden. Die US-Regierung ist davon überzeugt, dass er auf dem Weg nach Syrien ist und damit Auflagen unterliegt. Ende 2011 hatte die EU Sanktionen gegen Syrien verhängt, die unter anderem ein Ölembargo beinhalten. Das US-Außenministerium hatte Griechenland und andere Mittelmeerländer gewarnt, dass Geschäfte mit dem Tanker einer Unterstützung von Terroristen entsprächen. Vor der Freigabe hatte Gibraltars Regierungschef Fabian Picardo mitgeteilt, eine schriftliche Erklärung der iranischen Regierung erhalten zu haben. Demnach soll die Öl-Ladung nicht in Syrien gelöscht werden.

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