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Jared Kushner legt Friedensplan für Nahen Osten vor

"Peace to prosperity" - "Frieden für den Wohlstand". Hinter diesem Slogan verbirgt sich Washingtons 50 Milliarden Dollar-Plan, mit dem der Nahost-Konflikt beendet werden soll. Jared Kushner, Schwiegersohn und Seniorberater von Donald Trump, ist Gründer dieser Initiative und versucht nun, internationale Spender zu gewinnen. In Bahrain startete am Dienstag ein zweitägiger Workshop. In seiner Rede nannte Kushner den Plan als die "Chance des Jahrhunderts": "Peace to Prosperity" will die Zukunft modern und wohlhabend gestalten. Mit dieser Vision soll gezeigt werden, was mit Frieden alles möglich ist. Ein wichtiges Thema sind auch die Eigentumsrechte. Denn diese ermöglichen Menschen, Kredite zu erhalten, um damit Investitionen tätigen zu können." Den Palästinensern wurde nahe gelegt, sich auf ein Friedensabkommen mit Israel zu einigen, dann würden die Investitionen folgen. Dies lehnen sie jedoch entschieden ab. Hamas-Chef Ismael Haniyeh sagte: "Dieser Jahrhundertdeal steht für drei Dinge: Erstens, die palästinensische Idee zu beenden. Zweitens, dem zionistischen Feind mehr Raum zu geben und ihm damit mehr Kontrolle über das gesamte Westjordanland zu ermöglichen. Drittens soll die Art und Weise, wie die Besatzer mit den arabischen Ländern umgehen, als Normalmaß betrachtet werden." Im Westjordanland kam es am Dienstag zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten. Die Palästinensische Autonomiebehörde ist außer sich, weil in den Vorschlägen die Zwei-Staaten-Lösung keine Erwähnung fand. Der US-Plan würde Israel zu Unrecht bevorzugen.
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