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Johnson oder Hunt: Wer zieht in die Downing Street Nr. 10 ein?

An diesem Dienstag fällt die Entscheidung: Die Konservative Partei Großbritanniens gibt an diesem Dienstag bekannt, wer aus der Mitgliederbefragung als Sieger hervorgegangen ist und neuer Partei- und somit auch Premierminister wird. Schenkt man Umfragen Glauben, dann dürfte es Boris Johnson sein, der Theresa May nachfolgt. Der ehemalige Außenminister und frühere Bürgermeister von London hat im Laufe seiner bisherigen politischen Laufbahn kaum ein Fettnäpfchen ausgelassen und fährt in Sachen britischer EU-Austritt eine klare Linie: Er will sein Land so schnell wie möglich aus der Europäischen Union führen, wenn es sein muss auch ohne Abkommen. Johnsons Konkurrent, der amtierende Außenminister Jeremy Hunt, hatte im Vorfeld der parteiinternen Abstimmung betont, er sei der bessere Kandidat, um eine geordnete Scheidung von Brüssel herbeizuführen. Aber auch er schließt nicht aus, dass es notfalls ohne Einigung mit der EU gehen muss. 2016 sprach sich der 52-Jährige noch für einen Verbleib seines Landes in der Europäischen Union aus, später schlug er deutlich kritischere Töne an und verglich das Staatenbündnis mit der Sowjetunion.
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