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Kein Geld für den Bus nach Ecuador: 1500 km zu Fuß

Jeden Tag kommen 25.000 Venezolaner über die Grenze nach Kolumbien. Die meisten kaufen dort ein und gehen dann wieder zurück. Doch etwa 3000 pro Tag kommen nicht mehr zurück, so wie diese junge Frau. Sie meint: "Alles ist schwierig. Es fehlt an allem. Meine Familie ist schon hier. Ich war die letzte, die Venezuela verließ. Ich kann da nicht mehr bleiben. Meine Kinder werden krank. Es tut weh, zu gehen, aber ich hoffe, die Dinge werden sich bald ändern." José und seine Freunde wollen nach Ecuador, haben aber das Geld für die Busfahrkarte nicht. Wie wollen sie jetzt die 1500 Kilometer zurücklegen? Der junge Mann erklärt: "Wir gehen zu Fuß. Wir schlagen uns durch. Machen Autostop. Wir müssen weg. Es ist schwer, denn wir lassen unsere Familien zurück, Mutter, Großeltern. Aber wir müssen weitergehen. Wir müssen weg, damit wir irgendwo richtig leben und Geld zurück nach Venezuela schicken können, damit sie wenigstens etwas zu essen haben. Ein Vermögen werden wir sowieso nicht schicken können." Hilfsorganisationen und die katholische Kirche haben an der Grenze Suppenküchen eingerichtet. Priester José Canas Perez sagt: "Schauen Sie sich das an. Jeden Tag haben wir 5000 Venezolaner hier zum Essen. Wenn es keine Krise gibt, warum kommen diese Menschen dann. Die Fakten sprechen für sich selbst."

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