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Keine Einigung auf UN-Resolution für Libyen

Etwa zwei Wochen dauern die Kämpfe um Libyens Hauptstadt Tripolis bereits an. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation haben mehr als 200 Menschen bereits ihr Leben verloren. Mit Mörsern und Raketen wird gekämpft, nur knapp haben sie ein Krankenhaus verfehlt. Überlebende der Angriffe wissen nicht, wohin. Unterdessen hat sich der UN-Sicherheitsrat mit der Lage in Libyen beschäftigt. Deutschland hatte die Sitzung einberufen, auf eine Resolution gegen die Gewalt konnten sich die Teilnehmer jedoch erneut nicht einigen. "Wir appellieren an die Vereinten Nationen und den Sicherheitsrat, hört die Bomben", sagt ein Bürger in einem Vorort von Tripolis. Die Schuld an der Gewalt sieht er wie viele in Tripolis bei General Chalifa Haftar. Tatsächlich ist Haftar einer der wohl mächtigsten Männer im Land. Immer mehr Gebiete bringt er mit seinen Truppen unter Kontrolle. Die Regierung in Tripolis muss dem Feldzug weitgehend machtlos zuschauen. Seit Tagen versucht Haftar nun, auch die Hauptstadt einzunehmen. Die Regierung hat Haftbefehl gegen ihn erlassen. Doch auch wenn sich viele Länder zur Regierung in Tripolis bekennen, ist die internationale Staatengemeinschaft uneins. So hat auch Haftar mächtige Unterstützer, unter ihnen Saudi-Arabien und Russland.

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