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Klimaschützer in London: kleben, nicht fliegen

"Sind wir die letzte Generation?" steht auf dem Banner, das eine kleine Gruppe Jugendlicher nahe des Londoner Flughafens Heathrow in die Kamera hält. In London demonstrieren seit Tagen Klimaschützer, und wie angekündigt hat sich ein Teil der Proteste zum größten Flughafen Europas verlagert. "Niemand unternimmt wirklich große Schritte", sagt eine Aktivistin, "die Regierung auch nicht. Das ist inakzeptabel, verrückt und falsch. Das müssen die Menschen einsehen und jetzt etwas unternehmen. Sonst könnte es zu spät sein." Mehr als 1000 Polizisten sind wegen der Demonstranten im Einsatz. Innerhalb von vier Tagen hat die Polizei in London fast 500 Umweltaktivisten festgenommen. Manche haben mit Sitzblockaden den Straßenverkehr behindert, andere haben sich festgeklebt, beispielsweise an einem Zug oder am Gartenzaun von Oppositionsführer Jeremy Corbyn. Einer Umfrage der Meinungsforscher von Yougov zufolge findet aber nur rund ein Drittel der Briten die Proteste der Klimaschützer gut. Die Proteste folgen einem Aufruf der Bewegung Extinction Rebellion (Rebellion gegen die Auslöschung). Zu Wochenbeginn hatten auch in Berlin Menschen demonstriert.

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