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Kluft zwischen Washington und europäischen Verbündeten

Bei der Sicherheitskonferenz in München sind die Spannungen zwischen den USA und den europäischen Verbündeten besonders in Sachen Iran offen zutage getreten. US-Vizepräsident Mike Pence rief die Europäer eindringlich zum Rückzug aus dem Atomabkommen mit dem Iran auf. Pence erklärte: "Es ist an der Zeit, dass unsere europäischen Partner aufhören, die US-Sanktionen gegen dieses mörderische revolutionäre Regime zu untergraben. Es ist an der Zeit, dass unsere europäischen Partner sich an unsere Seite stellen, es ist an der Zeit, dass unsere europäischen Partner sich aus dem Atomabkommen zurückziehen." Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel: "Ich sehe das ballistische Raketenprogramm, ich sehe den Iran im Jemen und ich sehe vor allem den Iran in Syrien. Und die einzige Frage, die zwischen uns steht, den Vereinigten Staaten von Amerika und den Europäern in dieser Frage, ist: Helfen wir unserer gemeinsamen Sache, unserem gemeinsamen Ziel, nämlich die schädlichen, die schwierigen Entwicklungen im Iran einzudämmen, indem wir das einzige noch bestehende Abkommen auch kündigen. Oder helfen wir der Sache mehr, indem wir den kleinen Anker, den wir haben, halten, um daraus vielleicht auf anderen Gebieten auch Druck zu machen." Die USA und die Europäer sind sich zwar einig, dass die Einmischung des Irans in regionale Konflikte unterbunden werden muss. Sie setzen dabei aber auf unterschiedliche Mittel. Deutschland will das Abkommen, das im Gegenzug wirtschaftliche Anreize setzt, zusammen mit Frankreich und Großbritannien retten. Die USA sind ausgestiegen und wollen den Iran mit immer härteren Sanktionen unter Druck setzen. US-Präsidententochter Ivanka Trump traf in München Angela Merkel und twitterte auf Deutsch, offensichtlich ohne Rücksprache mit ihrer Dolmetscherin:

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