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Kolumbien: Venezolanische Opposition organisiert sich

Hier, im kolumbianischen Cucuta, organisieren venezolanische Oppositionsvertreter Versammlungen. Das Ziel ist klar: Aus den USA gelieferte Hilfsgüter sollen am kommenden Samstag nach Venezuela gelangen. Gaby Arellano ist eine Parlamentarierin, die sich für dieses Vorhaben einsetzt. Sie ist davon überzeugt, dass das venezolanische Militär die Einfuhr der Lieferungen zulassen wird: "Sie sind am meisten an der Einfuhr humanitärer Hilfe interessiert. Innerhalb der Armee gibt es Unsicherheit, aber auch den Wunsch, dass humanitäre Hilfe hier reinkommt. Ich bin sehr optimistisch in Bezug auf die Aktionen und die Entscheidung der Frauen und Männer des Militärs. Wir haben diesen Mut schon in den Lagern gespürt. Das venezolanische Volk darf nicht weiter mit Füßen getreten werden ." Diese Venezolanerinnen sind entschlossen. "Die Leute werden sich zusammentun und die Grenze überqueren. Irgendetwas muss passieren. Wir können nicht länger warten. Warten worauf? Darauf, dass alle sterben und alles zerstört wird?" Millionen von venezolanischen Migranten haben diese Brücke schon überquert. Einige haben Angst vor Unruhen, andere wollen die Krise durch Verhandlungen lösen. Cristian Cabrera vom der Nationalen Friedensrat sagt: "Krieg ist nicht die Lösung für die politische und soziale Krise Venezuelas. Wir rufen zum Dialog auf. Wir glauben an die Selbstbestimmung des Volkes. Wir sind autonome Länder und es kann keinen Krieg zwischen uns geben." Doch die Regierung von Nicolas Maduro will weiter keine Hilfsgüter ins Land lassen. Héctor Estepa berichtet für Euronews aus Caracas: "Treffen wie diese werden die gesamte nächste Woche andauern, um in der Bevölkerung einen Aktionsplan bis zum 23. Februar zu verbreiten. Am Tag zuvor, am 22. Februar, wird es ein Konzert mit internationalen Künstlern geben. Damit will die Opposition hier in Cucuta Venezolaner zusammenbringen. Es wird zudem erwartet, dass die Lieferungen von den Ländern, die Juan Guaidó als Übergangspräsident anerkennen, weiter gehen."

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