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Malta will eine bessere Sicherung der EU-Außengrenzen

Maltas Ministerpräsident Joseph Muscat hat sich für einen fairen Deal zwischen London und der EU zum geplanten Austritt Großbritanniens aus der Union ausgesprochen. Muscat äußerte sich bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Valetta, der Hauptstadt des Inselstaates. “Dieses Abkommen sollte weniger als eine Mitgliedschaft sein”, fügte er hinzu. “Die Verhandlungen dürfen nicht zu einem Ergebnis führen, das für Großbritannien vorteilhafter wäre, als es die gegenwärtige Lage ist. Bevor das Abkommen geschlossen ist, wird es für uns keine bilateralen Gespräche geben.” Malta hat seit Jahresbeginn die sechs Monate dauernde EU-Ratspräsidentschaft inne. Gemeinsam mit Juncker und der EU-Kommission legte Malta die Schwerpunkte der Präsidentschaft fest. “Wir müssen die europäische Präsenz im Mittelmeer verstärken”, so Juncker im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise. “Wir müssen mit Libyen und anderen Ländern Nordafrikas sprechen, um eine bessere Zusammenarbeit zu erzielen, als wir sie zur Zeit haben.” Malta will sich für eine bessere Sicherung der EU-Außengrenzen einsetzen. Die Mittelmerinsel liegt zwischen Libyen und Italien auf der Route Hunderttausender Flüchtlinge, die eine Zukunft in Europa suchen.

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