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Mexiko will vom Aussterben bedrohte Vaquitas retten

Dieser seltene Anblick könnte bald der Vergangenheit angehören. Denn von diesen Vaquitas, die zu den Schweinswalen gehören, gibt es schätzungsweise nur noch 10-15 Stück. Sie leben aussschließlich im Golf von Kalifornien, vor der Westküste Mexikos. Strategie gegen das Aussterben - zumindest auf dem Papier Nun haben die Behörden eine Strategie zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Tierart beschlossen. So wollen sie Reviere abstecken, in denen die Tiere ungestört leben können. In einer Pressekonferenz sagte der stellvertretende Minister für Umweltschutz, Sergio Sánchez: "Wir werden das Gebiet räumlich besser eingrenzen, dorthin sollte dann kein Boot dürfen. Der Bereich ist sehr groß und wir werden ihn mit Bojen kennzeichnen, darauf werden wir unsere Bemühungen konzentrieren." Bekämpfung des illegalen Fischfangs Auch wolle man Hilfe aus den USA und aus China in Anspruch nehmen, um das Überleben der Tiere zu sichern. Das größte Problem für die Meeressäuger ist ihr qualvolles Sterben in illegal ausgelegten Fischernetzen. Der World Wildlife Fund (WWF) geht davon aus, dass die Vaquita-Population in den letzten 20 Jahren um mehr als 90 Prozent geschrumpft ist. Umweltschützer kritisierten den Plan der Regierung als unzureichend, konkrete Maßnahmen würden darin nicht genannt. In Mexiko wurde ein Plan zur Bekämpfung des illegalen Fischfangs im Golf von Kalifornien beschlossen, doch ob die Umsetzung das Aussterben der Vaquitas und des Totoaba (Fisch) verhindern kann, bleibt abzuwarten.

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