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Moskau: Ausstellung zum Hitler-Stalin-Pakt

In Moskau erinnert die Ausstellung "1939: Der Beginn des Zweiten Weltkriegs" an den deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt, auch bekannt als Hitler-Stalin-Pakt. Historiker sehen heute in diesem Pakt den Auftakt zum Zweiten Weltkrieg. Die Ausstellung zeigt unter anderem das Original des geheimen Zusatzprotokolls des Vertrages. Darin vereinbarten Hitler und Stalin die territoriale Aufteilung des Baltikums, Bessarabiens und Polens. Sergey Lavrov, der russische Außenminister, sagte anlässlich der Eröffnung: "Es gibt immer mehr Versuche, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs zu verfälschen. Versuche, die Rolle der Sowjetunion bei der Bekämpfung des Nationalsozialismus zu verkleinern oder zu verschweigen, Verbrecher reinzuwaschen, Täter und Opfer auf eine Stufe zu stellen." Es werden über 300 Exponate gezeigt. Fast die Hälfte davon sind Originale, viele davon sind zum ersten Mal zu sehen. Fotos, Wochenschauen und Archivmaterial zeugen von den Ereignissen von 1939, die zum Zweiten Weltkrieg führten. Die Vertreterin der Deutschen Botschaft in Moskau sagte, es gehöre zu den Lehren aus der Geschichte, nie wieder Sprachlosigkeit und blinde Feindschaft zu Russland zuzulassen. Und: "Dazu gehört ferner die Lehre, dass internationale Politik nicht von Willkür und Gewalt bestimmt sein darf. Es darf kein Recht des Stärkeren geben." Der Hitler-Stalin-Pakt wurde vor 80 Jahren, am 24. August 1939, vom Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop und dem sowjetischen Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten Wjatscheslaw Molotow unterzeichnet. Eine Woche danach überfällt Deutschland Polen, besetzt den westlichen Teil des Landes, während die Sowjetunion das restliche Polen einnimmt.

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