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Nach Rücktritt von Andrea Leadsom gerät Theresa May unter Druck

Im britischen Unterhaus wird es zunehmend ungemütlicher für das Kabinett um Premierministerin Theresa May. Der Rücktritt der Ministerin für Beziehungen zum Unterhaus Andrea Leadsom am Mittwoch ist für May und den Brexit-Prozess insgesamt weniger hilfreich. Leadsom gilt als klarer Brexit-Befürworter. In ihrem Rücktrittsschreiben machte sie deutlich, dass sie nicht mehr glaube, dass das Kabinett den Brexit zu Ende bringen: "In den letzten drei Jahren habe ich den Brexit unterstützt. Als Ministerin für Beziehungen zum Unterhaus bin ich jedoch auch für die Gesetzgebung verantwortlich, und ich kann nicht morgen etwas ankündigen, von dem ich nicht vollständig überzeugt bin." Es war ein harter Tag für die Premierministerin, der nichts anderes übrig blieb, als Leadsoms Rücktritt zu akzeptieren. Viel Gegenwind also für Theresa May. Entweder von ihren üblichen Gegnern, wie dem Labour-Vorsitzenden Jeremy Corbyn, der sagt, dass die Regierung zu schwach und zu gespalten sei, um das Land vom Chaos, für das es selber verantwortlich sei, zu befreien. Er sei sich sicher, dass keiner sich von dem täuschen lässt, was die Premierministerin vorschlägt. Oder von den Abgeordneten ihrer eigenen Partei, die zunehmend unzufrieden mit ihren Entscheidungen sind, wie Sir John Redwood, der sich fragt, was die Premierministerin zu den Bürgern Großbritanniens sagen wolle, die der Meinung sind, die Regierung hätte ihr Versprechen halten sollen, die EU am 29. März zu verlassen. Aber May blieb standhaft, trotz harter Kritik: " Ich habe meine Meinung zu einem zweiten Referendum nicht geändert. Ich finde, wir sollten hierzu auch das Ergebnis des ersten Referendums mit einbeziehen." Vor knapp drei Jahren stimmte Großbritannien für den Austritt aus der Europäischen Union, in der es seit 1973 Mitglied war. Es ist jedoch immer nicht klar, wann, wie und ob der Brexit tatsächlich stattfinden wird.

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