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Niederlande: Weihnachtsbäume selbst fällen und den Wald schützen

Die Suche nach dem passenden Weihnachtsbaum führt im niederländischen Arnheim in den Nationalpark Hoge Veluwe. Hier können sich Besucher ihren Baum selbst aussuchen und fällen, und das alles kostenlos. Die Förster haben die Aktion ins Leben gerufen, um den Wald zu schützen. Denn die Kiefern breiten sich in dem Waldgebiet unkontrolliert aus, und bedrohen so einige seltene Tierarten. Überdüngung begünstigt Kiefernwuchs "Zum Beispiel haben wir in diesem Gebiet einige Eidechsen, Grillen, Flechten und die meisten von ihnen sind ziemlich selten. Sie stehen auf der Europäischen Roten Liste (der vom Aussterben bedrohten Arten). Wenn sich der Wald hier ausbreitet, dann würden all diese selten Arten verschwinden", erklärt Förster Henk Ruseler. Pro Besucher darf ein Baum gefällt werden. Die Kiefern gedeihen unter anderem so zahlreich, weil der Stickstoffgehalt im Boden durch Überdüngung von Ackerland und Abgase zunimmt. Um gegenzusteuern, hat die Regierung bereits das Tempolimit gesenkt.

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