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Nordkorea wählt und hat eigentlich keine Wahl

Die Nordkoreaner wählen unter den strengen Augen des Kim-Clans ihre Provinzversammlungen, Bürgermeister, Gouverneure und andere lokale Amtsträger. Eine echte Wahl haben sie nicht. So manchen dürfte dieser Urnengang an Wahlen in der DDR erinnern. Es herrscht Wahlpflicht für alle Bürger über 17 Jahren, es gibt eine Partei. Eine Kandidatin findet - was Wunder - nur lobende Worte für ihren Staat: "Ich bin dankbar für das sozialistische System, das es einer bescheidenen Bäuerin wie mir erlaubt, als seine Vertreterin zu arbeiten. Ich werde mehr für unser Land erreichen, indem ich die Verantwortung für die Reislieferungen dieses Landes übernehme." Die Bäuerin muss um ihren Sieg nicht bangen: Bei den letzten Wahlen 2015 stimmten 99,9% für die Kandidaten der allmächtigen Arbeiterpartei des Kim-Clans. Statt also auf Wahlergebnisse und Überraschungen zu warten, tanzen die Menschen auf den Straßen und feiern den großen Sieg ihrer Kandidaten - und ihre politischen Führer.

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