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Plant die Deutsche Bank eine Bad Bank?

Die Deutsche Bank plant Medienberichten zufolge im Zuge ihrer Umstrukturierung eine milliardenschwere Bad Bank. Diese soll ein Volumen von bis zu 50 Milliarden Euro haben. In diese Bad Bank könnten dann beispielsweise langlaufende Derivate, die zuletzt kaum Ertrag abgeworfen haben oder Zinstausch-Produkte ausgelagert werden. Außerhalb Europas wolle das Finanzinstitut seine Aktienhandels- und Zinshandelsgeschäfte deutlich verkleinern oder sogar komplett schließen. Ende März hatte die Bank in der Bilanz den Marktwert ihrer Derivate auf 331 Milliarden Euro beziffert - die gesamte Bilanzsumme der Bank belief sich auf 1,44 Billionen Euro. Sollte die Deutsche Bank also 50 Milliarden Euro an Derivaten intern abwickeln oder verkaufen, würde das zwar Risiken minimieren - der Effekt wäre aber nicht allzu hoch. Experten gehen davon aus, dass Bankchef Christian Sewing bei der Vorlage der Halbjahreszahlen am 24. Juli seine Pläne für den dringend benötigten forcierten Umbau der Bank vorlegen wird.
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