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Portugals Präsident trauert um tote Bustouristen in Madeira

Zwei Tage nach dem tödlichen Busunfall auf der portugiesischen Insel Madeira wurden noch 16 der 28 Verletzten im Krankenhaus von Funchal behandelt. Portugals Präsident Marcelo Rebelo de Sousa kam zur Unfallstelle und legte einen Kranz nieder. Er sagte: "Ich danke allen, die so schnell, kompetent und effizient geholfen haben, allen Institutionen, die involviert waren und auch denen, die persönlich die Initiative ergriffen haben." Für Überlebende und ihre Angehörigen wurde am Karfreitag in Funchal ein Gedenkgottesdienst in der Kirche Igreja Presbiteriana hinter geschlossenen Türen abgehalten – in deutscher Sprache. Nach Medienberichten («Correio da Manhã») kamen auch Menschen mit „deutlichen Verletzungen am Körper und im Gesicht“. Die Pfarrerin der Deutschsprachigen Evangelischen Kirche auf der Atlantikinsel, Ilse Everlien Berardo sagte : «Portugal trauert, Deutschland trauert, und die Solidarität kommt aus dem Herzen beider Nationen, und nicht nur dieser beiden Nationen», «Wir sind dankbar für alle tröstlichen Worte.» AUCH DER BUSFAHRER IST SCHWERVERLETZT Der Bus mit 55 Touristen und einem Reiseleiter und Fahrer war am Mittwoch in der Küstenstadt Caniço von einer steilen Straße abgekommen und auf ein Haus gefallen. 29 Menschen starben - viele sollen nicht angeschnallt gewesen sein. Bremsversagen gilt als wahrscheinliche Unfallursache. Der Busfahrer, der das Unglück schwer verletzt überlebte, konnte portugiesischen Medienberichten zufolge zunächst nicht vernommen werden. Der Rücktransport der überlebenden deutschen Urlauber soll an diesem Samstag beginnen - vom Auswärtigen Amt in Berlin hieß es, ein Flugzeug der Bundeswehr stehe bereit. Das Krankenhaus hatte empfohlen, die Verletzten nicht schon am Freitag auszufliegen. su

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