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Putin schlägt Sicherheitsgarantien für Nordkorea vor

Nach seinem ersten persönlichen Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un sieht Russlands Präsident Wladimir Putin Chancen für eine Lösung im Atomkonflikt. Putin bot sich als Vermittler zwischen Pjöngjang und Washington an und schlug internationale Garantien für Nordkorea vor. Dazu könne eine Neuauflage der Sechs-Parteien-Gespräche hilfreich sein. Wiederaufnahme von Sechs-Parteien-Gesprächen? Er könne aber nicht sagen, ob für solche Beratungen die Zeit reif sei, sagte Putin in einer live im russischen Staatsfernsehen übertragenen Pressekonferenz: "Das hängt vor allem an Nordkorea. Wenn ihnen Garantien von den USA oder Südkorea genügen, dann ist das für sie in Ordnung. Wenn nicht – und ich denke, das dürfte der Fall sein -, dann wären Sechs-Parteien-Gespräche gut, um ein System internationaler Sicherheitsgarantien für Nordkorea zu entwickeln." Vier-Augen-Gespräch länger als geplant An den Sechs-Parteien-Gesprächen waren Nord- und Südkorea, China, Russland, Japan sowie die USA beteiligt. Nordkorea hatte die Beratungen 2009 einseitig abgebrochen. Thema des mit Spannung erwarteten Treffens zwischen Kim und Putin war auch die bilaterale Zusammenarbeit beim Handel und in humanitären Fragen. Russland will sich dort am Bau von Öl- und Gasleitungen und an einer Erneuerung des Eisenbahnnetzes beteiligen. Wegen der nordkoreanischen Atom- und Raketentests haben die Vereinten Nationen scharfe Sanktionen gegen das isolierte Land verhängt. Das Treffen unter vier Augen in Wladiwostok dauerte etwa zwei Stunden - doppelt so lange wie geplant. Auch Delegationen beider Länder trafen zusammen.

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