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Richtungsweisend: Nordmazedonien fiebert bei Europawahl mit

Nordmazedonien ist zwar weder EU-Mitglied, noch nimmt es an der Europawahl teil. Das Interesse am Wahlausgang ist in dem 2-Millionen-Einwohner-Staat dennoch groß. An der Mutter-Teresa-Universität in Skopje simulieren Studierende etwa die Arbeit des Europäischen Rates. Mit dabei ist auch der Vize-Ministerpräsident Bujar Osmani. Der auch für EU-Integration zuständige Politiker sieht in der europäischen Idee einen enizigartigen Motor, der die Gesellschaften auf dem Balkan zusammenhält: "Würde diese Idee sterben, dann wären die Folgen hier unvorhersehbar. Das wäre gravierend für Europa und die Region." Nicht nur die Politik - auch die Studenten in Skopje verfolgen die EU-Wahlen mit großem Interesse. Drin Alija ist gespannt auf die Wahlergebnisse. "Wir hoffen, dass die fortschrittlichen Kräfte gewinnen. Die EU-Beitrittsverhandlungen von Nordmazedonien hängen von diesen Wahlen ab", sagt er. Arta Qerimi, findet: "Die Europawahlen sind wichtig für uns als Land, aber auch für die Jugend, denn unsere Zukunft hängt von den Ergebnissen dieser Wahlen ab." Eine Analyse des European Policy Institute bestätigt das. Demnach befinde sich das Land seit einem Jahrzehnt im Schwebezustand und warte auf Beitrittsverhandlungen. Die Direktorin des Instituts sagt: "Deshalb sind die Wahlen so wichtig. Dabei wird sich entscheiden, ob der Prozess weitergeht oder abbricht. Nachdem wir nun den Namensstreit beigelegt haben , sind Beitrittsverhandlungen an der Reihe." Und so ist Nordmazedonien zwar weit davon entfernt, an Europawahlen teilzunehmen. Die Wahlergebnisse am kommenden Wochenende werden die Menschen dort aber genau beobachten. Denn die dürften maßgeblich sein für die Dynamik der EU-Ambitionen des Landes.

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