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Sara Netanjahu verurteilt: 14.000 Euro wegen Luxusessen

Die Frau des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ist wegen des Missbrauchs öffentlicher Gelder verurteilt worden. Sara Netanjahu muss eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 14.000 Euro zahlen. Das entschied ein Jerusalemer Gericht am Sonntag. Die 60-jährige soll zwischen 2010 und 2013 auf Staatskosten in Luxus-Restaurants Mahlzeiten im Wert von umgerechnet 43.000 Euro bestellt haben. Ursprünglich sprach die Anklage sogar von 83.000 Euro. Köchin auf Staatskosten Das Geld dafür habe Netanjahu vom Büro des Ministerpräsidenten erhalten. Dieses habe nicht gewusst, dass eine Köchin auf Staatskosten für die Familie arbeitete. Der ebenfalls angeklagte Mitarbeiter sei auch für die Verwaltung der Residenz zuständig gewesen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Netanjahu vorsätzlich die Unwissenheit des Büros ihres Mannes ausgenutzt habe. Sara Netanjahu stand ursprünglich wegen Betrugs und Untreue vor Gericht. Bereits 2015 kamen Erkenntnisse zu überhöhten Ausgaben im Haushalt des Regierungschefs ans Licht. Benjamin Netanjahu droht zudem eine Anklage wegen Korruption in drei Fällen. Außerdem steht der Ministerpräsident derzeit in Israel wegen seines geplanten Umbaus des Justizsystems in der Kritik. Dies scheinen keine guten Voraussetzungen für die im September anstehenden Neuwahlen zu sein.

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