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Showdown für Samstag: Maduro und Guaidó rufen zu Demos auf

Der selbsternannte Interimspräsident Venezuelas, Juan Guaidó, hat sich zusammen mit anderen oppositionellen Parlamentsabgeordneten auf den Weg an die Landesgrenze mit Kolumbien begeben. Kommen die Hilfsgüter nach Venezuela? Sein erklärtes Ziel ist es, Lastwagen mit Hilfsgütern die Einfuhr in sein Land zu ermöglichen. Das Parlament, in dem die Opposition die Mehrheit besitzt, hatte am Dienstag die Einfuhr von Hilfsgütern genehmigt. Bisher werden die Grenzübergänge vom venezolanischen Militär blockiert. Es steht weiterhin hinter Präsident Nicolás Maduro. Zwischenzeitlich hatte die Regierung auch Flug- und Seeverbindungen auf die Niederländischen Antillen gestoppt. Guaidó und Maduro rufen ihre Anhänger zu Demonstrationen auf Für Samstag haben Guaidó und Maduro ihre Anhänger zu Demonstrationen aufgerufen. Erst am Mittwoch hatten Regierungsanhänger für den Frieden und gegen eine "ausländische Intervention" demonstriert. Der Staatschef lehnt die humanitäre Hilfe - die vor allem aus den USA kommt - als eine Einmischung Washingtons ab und nannte sie ein "verdorbenes Geschenk". Guaidó hingegen sieht zahlreiche Menschenleben in Gefahr, sollten nicht bald Nahrungsmittel und Medikamente eintreffen. Amnesty International: 85 Prozent der Venezolaner leben in Armut Auch ein jüngst veröffentlichter Bericht der gemeinnützigen Organisation von "Amnesty International" bestätigt: rund 85 Prozent der venezolanischen Bevölkerung lebt in Armut. Die Situation verschlechtere sich rapide, humanitäre Hilfe sei dringend notwendig. In einer Erkärung sagte Erika Guevara, Amnesty International-Chefin für Amerika: "Amnesty International denkt, dass das Leiden dieser Menschen nicht als ein Instrument für politische Verhandlungen genutzt werden sollte. Staaten sind verpflichtet, internationale Kooperationen ohne jegliche Bedingungen zu schaffen und sicherzustellen, dass diese Kooperationen, diese Unterstützung, direkt denen zuguten kommt, die sie am meisten benötigen." "Systematische Verletzung von Menschenrechten" Der Bericht spricht von einer systematischen Verletzung der Menschenrechte, willkürlichen Verhaftungen durch staatliche Sicherheitskräfte - und fordert ein Eingreifen der Vereinten Nationen. So waren allein im Januar durch das willkürliche Eingreifen von Sicherheitskräften 41 Menschen getötet worden. und mindestens 700 willkürlich verhaftet.

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