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Spanien in Wahlkampfmodus

Kaum hat Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez Neuwahlen angesetzt, schon schaltet die Opposition auf Wahlkampfmodus. Die Volkspartei PP, "Partido Popular", hofft auf eine Rückkehr. Realistisch ist das wohl nur im Bündnis mit anderen Konservativen – wie den liberalen "Ciudadanos" oder auch der rechtsnationalen "Vox"-Partei. PP-Chef Pablo Casado erklärte: "Seit fast neun Monaten haben wir Pedro Sanchez an sein Versprechen erinnert, dem spanischen Volk eine Stimme zu geben und Neuwahlen anzusetzen. Ein Versprechen, das er nicht in die Tat umsetzen wollte. Dass er es jetzt doch tun musste, liegt an der Volkspartei. Sie hat es geschafft, dass die Regierung Sanchez das Handtuch werfen musste." Ciudadanos-Chef Albert Rivera rief die Spanier auf, ihr Wahlrecht im April auch zu nutzen. "Heute ist ein großer Tag. Wir, das spanische Volk, haben eine große Chance und eine große Verantwortung. Die Spanier haben mit ihrer Stimme die Zügel für die Zukunft der Nation in der Hand. Wahlen sind die Munition der Demokraten, Wahlen sind der Weg, um über die Zukunft eines Landes zu entscheiden. Sanchez hat seine Flucht nach vorn aufgegeben, weil er eingesehen hat, dass ihn niemand mehr unterstützt. Damit bricht eine neue Zeit für Spanien an." Sánchez war mit seinem Haushaltsentwurf im Parlament gescheitert – am Widerstand von Konservativen und Separatisten - die ebenfalls große Hoffnungen in die vorgezogene Wahl setzen. Die Sprecherin der katalanischen Regionalregierung Elsa Artadi meinte: "Das könnte eine wichtige Abstimmung für Katalonien werden. Wir glauben, dass diese Wahl Parteien, die sich für die Unabhängigkeit einsetzen, stärken und ihnen zu einer wichtigeren Rolle im spanischen Parlament verhelfen wird.“ Die Sprecherin der linken Partei "Podemos” kritisierte das Verhalten des konservativen und separatistischen Blocks als unverantwortlich. Podemos hatte Sanchez Etat als einzige Partei zugestimmt.

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